Notlandung Rosinenbomber

Jetzt im Sommer sah man ihn immer wieder seine Kreise am Himmel über Berlin ziehen. Gerade die West-Berliner hatten seinen Anblick und seinen Sound seit Jahrzehnten lieben gelernt: Der Rosinenbomber, DC-3 in der militärischen Version C-47 Skytrain bzw. Dakota, liebevoll auch Gooney Bird genannt.

Als das CareerCenter-Team Ende April das erste mal die ILA Halle 6 besichtigte, standen noch einige Flugzeuge in ihr, so auch der Rosinenbomber der Air Service Berlin. Sofort löste sie Begeisterung aus und die Damen des Teams kuschelten mit ihr.

Leider nahm der Rosinenbomber dann doch zu viel Platz ein, um ihn in das ILA CareerCenter zu integrieren. Er hätte es mit den beiden Concorde im Karriere Bereich der Paris Air Show in Le Bourget locker aufnehmen können.

Als dann die Preise für das CareerCenter-Gewinnspiel in der BDLI-Geschäftsstelle eintrafen, hatte herpa auch Modelle des Rosinenbombers mitgeschickt. Die Modelle stießen gerade bei den Kollegen auf reges Interesse, so dass ich sie immer wieder mit leeren Händen meines Büros verwiesen musste.

In den kommenden Tagen sollte der Rosinenbomber wieder in die Halle zurückkehren. An diesem Samstag musste der Rosinenbomber aber kurz nach dem Start in Schönefeld notlanden. Wie es scheint erlitt die Maschine dabei irreversible Schäden.

Als Pennäler las ich mit Begeisterung Leon Uris Entscheidung in Berlin, dessen vierter Teil die letzten Gooney Birds heißt. So stand der Rosinenbomber neben der Faszination Luftfahrt auch immer für das Eintreten von Freiheit.

Das CC-Team verabschiedet sich mit Trauer vom Rosinenbomber. Wir hätten ihn gerne wieder in der Halle gesehen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.